Highlights 2018

…es gibt keine schlechten Fotos, es gibt nur unterschiedliche Geschmäcker. Denn das Foto entsteht in einem Augenblick, einem Augenblick, der nicht wichtig ist. Lerne den Augenblick und zeichne mit Licht und Schatten.
– Curt Wolf –

 

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende. Nachdem ich mich im Sommer vor lauter Shootings kaum retten konnte, habe ich mich im Herbst/ Winter etwas zurückgenommen. Leider konnte ich auch nicht alle Shootinganfragen wahrnehmen und so kam es vor, das ich einigen sogar absagen musste.
So viel Spaß wie die Fotografie auch macht, allerdings merkte ich dann doch, dass ich mich im Sommer etwas mit meinen Terminen übernommen habe.
Nichtsdestotrotz hatte ich wundervolle, schöne und einzigartige Momente und vor allem Shootings. Ich konnte Neues ausprobieren, Altes aufleben lassen und Ideen, die mir schon lange in meinem Kopf rum schwirrten, verwirklichen.


Ein besonderes Highlight für mich in diesem Jahr war das Rauchbomben Shooting mit der schönen Isabelle. Isabelle schrieb ich im Frühjahr, diesen Jahres an. Sie hatte sofort Interesse an einem Shooting mit mir. So trafen wir uns zu unserem ersten Shooting und es sollte nicht lang dauern, trafen wir uns zu unserem Zweiten. Isabelle ist toll. Ein erfahrenes Modell, was ihre Vorzüge einzusetzen weiß und Ausdrucksstrak vor der Kamera posieren kann. Sie war also perfekt für mein Vorhaben mit den Rauchbomben. So bestellte ich ein, zwei Exemplare im Internet und wir trafen uns in der Dresdner Heide. An meiner Seite hatte ich meinen Herzmann, ohne welchen das Shooting nicht so wunderbar funktioniert hätte. Ihr müsst wissen, Rauchbomben brennen maximal 60 – 90 Sekunden. In dieser Zeit muss das Bild sitzen, das Model sich aufs Posen konzentrieren und der Rauch möchte auch noch in die richtige Richtung wehen. Besonders herausfordernd war es für Isabelle. Das Atmen fällt schwer und der Rauch brennt in den Augen. Sie war fantastisch und ich überglücklich über die entstandenen Bilder. Auch für Isabelle war es das erste Mal eine solchen Shootings.

Einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, gibt es natürlich auch.

Das Ergebnis des Shootings könnt ihr Hier sehen.


Ein weiteres Highlight, war für mich das Shooting mit Jan. Jan, stammt aus der Nähe von Hannover und traute sich mich über Instagram anzuschreiben. Ich verstehe bis heut nicht, warum er so schüchtern war, denn im Gegensatz zu ihm, bin ich eher ein kleines Licht am Fotohimmel 😀

Jan erwischte mich in einer günstigen Sekunde und so verging nicht mal eine Woche, bis wir einen Shootingtermin fanden. So machte sich Jan auf den langen weiten Weg von Hannover nach Dresden. Zuvor tauschten wir uns über ein paar Ideen aus, was allerdings recht fix ging, da ich sehr angetan war, von der Idee mit ihm auf einem Motorrad und in seiner Vikinger Kluft. Jan ist total sympathisch. Er schrieb mir schon vorher, dass er total aufgeregt ist. Dabei konnte ich dass gar nicht verstehen 😀 Jan hatte schon weit aus mehr Erfahrung als ich. Nun gut. Wir begannen mit nem lockeren Gespräch, das Eis war schnell gebrochen, der Wettergott auf unserer Seite und so sind neben ein paar „Bad Boy“ Bildern auf dem Motorrad, auch echt coole Bilder im Stil der Vikinger entstanden.

Shootingort war ein alter Bauernhof, das Grundstück und vorrangig die Küche. Am Ende des Shootings offenbarte mir Jan, dass er noch immer total aufgeregt ist und er hoffte, dass man ihm seine Aufregung nicht angesehen hatte. Also ganz ehrlich, ich habe davon nicht bemerkt. Professionell und cool hat er das Shooting gemeistert.

 

Wollt ihr mehr von dem Shooting sehen? Dann besucht doch einfach mal meine Galerie Vikings



Nicht vergessen möchte ich den 2. Besuch von Franky Silverman aus Berlin. Geplant war diesmal ein Shooting mit einem Us Car – einem Chevrolet Impala. Im Freundes- und Bekanntenkreis hatten wir, Mogli Pictures und ich, das Glück an ein solches Schätzchen zu kommen. Christian Werner ist ein Sammler und Liebhaber alter amerikanischer Fahrzeuge.

Sein Repertoire reicht vom alten Buik Eight bis hin zum Chevrolet Impala. Franky war angetan von der Idee, schon weil er großer Supernatural-Fan ist und ein genau solches Auto in der Serie eine Rolle spielt. So trafen wir uns auf einem alten Industriegeländer bei Dresden. Der Wettergott meinte es an diesem Tag leider nicht ganz so gut mit uns. Es war grau und trüb und der Wind war eisig. Nichtsdestotrotz ist dieser Tag mir in Erinnerung geblieben. Ich hoffe sehr auf weitere Shootings mit Franky.

Lieben Dank an Mogli Pictures für den kleinen Einblick zum Shooting in Form des Videos

Hier geht es zur Galerie -> Fanky Silverman an the Imapal


Besonders aufregende war das Shooting mit Jenny und ihrem Pferd JJ ♥ Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Jenny durfte ich kennen lernen, als ich beruflich auf einem Lehrgang war. Sie ist nicht nur hübsch, nein sie ist auch eine ganz tolle Persönlichkeit. Nach unserem ersten spontanen Shooting im Winter blieben wir in Kontakt und planten ein weiteres Shooting mit ihr und ihrem Pferd.. Die Fotografie mit Tieren ist genauso eine Herausforderung wie mit Rauchbomben. Man kann nie bestimmen, wie sich ein Tier verhält. Dem Pferd eine Pose vorgeben ist genauso unmöglich. Jedoch wagte ich mit Jenny das Abenteuer. An einem schönen Sommertag machten sich Mogli Pictures und ich auf den Weg nach Marienberg. Vorab schickte sie mir zwei drei Outfitmöglichkeiten und wir entschieden gemeinsam den Stil der Indianerin aufzugreifen. In Marienberg angekommen begrüßte uns schon eine kleine Pocahontas. Jenny sah fantastisch aus. Ihr langes schwarzes Haar mit Federn geschmückt, ihre schönen Augen und die Bemalung im Gesicht passten perfekt zu ihr. Auch JJ sollte dem im nichts nachstehen. Jenny hatte ihn genauso vorbereitet und so machten wir uns auf dem Weg zu einem Feld und einer kleinen Lichtung im Wald. Das Shooting sollte leichter von der Hand gehen als Anfangs gedacht. JJ fand zwar das Weizen und auch das Gras auf der Lichtung sehr köstlich jedoch vertraute er Jenny so sehr, dass wir einige unserer Bildideen perfekt umsetzen konnten. Neben einem einmaligen Shooting hatten wir einen fantastischen Nachmittag zusammen. Nachdem alle Bilder im Kasten waren, machten wir uns auf den Heimweg. Ich konnte es kaum erwarten, die Bilder zu sichten und auszuwählen. Jenny im Übrigen ebenso wenig 😉

Die ganze Galerie mit Jenny und ihrem Pferd JJ findet hier HIER


Zu guter Letzt war ein Ausflug in meine wunderschöne Heimatstadt Görlitz ebenfalls etwas Besonderes. Dies bedurfte wieder einiger Vorbereitungen. Vor gut zwei Jahren fotografierten mein Herzmann und ich schon einmal in einem alten Bürgerhaus in Görlitz. Dieses umfasst eine Fläche von mehr als 2000 Quadratmeter. An jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. So fassten wir also den Entschluss, beim Kulturservice in Görlitz anzufragen und ein Shooting in dem alten Bürgerhaus zu planen. Als Model gewannen wir die hübsche Colle. Neben Bildern im alten Bürgerhaus sollten auch Bilder in der Altstadt von Görlitz entstehen. Auch dafür war Colle bereit und so ging es an die Planung und Terminfindung.

Der Herbst war golden und warm und so sollte es also auch kein Problem sein, erotische Bilder in der Altstadt zu fertigen – so dachten wir jedenfalls. Allerdings sollte uns auch hier der Wettergott einen Strich durch die Rechnung machen. Genau am Tag des Shootings war es grau, nass und kalt. Nichts mehr mit Goldener Herbst, Sonne und ungewöhnlichen Temperaturen von bis zu 20 Grad. Doch das sollte der Stimmung keinen Abbruch tun. Nachdem wir mit den Fotos im alten Bürgerhaus fertig waren, gab es eine kleine Stärkung in der Pizzeria auf der polnischen Seite von Görlitz und anschließend ging es in der Dämmerung erneut in die Altstadt. Auch hier war es eine Herausforderung das Geplante umzusetzen. Wir hatten wenig Licht. Wollten kein Blitzlicht oder andere Lichtquellen nutzen. So hatten wir also nur das Licht der Straßenlaternen und den Schein des Mondes. Mit einem hohen ISO-Wert und der Geduld von Colle gelang es uns, einzigartige und schöne Bilder im Stil der Citynudes zu fertigen. Wir hatten eine Menge Spaß, Colle war großartig und tapfer. Denn der Wind blies uns um die Ohren und brachte kalte Luft. Am Ende waren wir alle drei glücklich und zufrieden mit den Ergebnissen und um einige Erfahrungen reicher 😀

Zum Album Citynudes geht es HIER entlang


Natürlich hatte ich noch viele andere tolle Shootings die ich nicht vergessen möchte. Einigen davon habe ich ebenfalls einen Beitrag gewidmet, sodass sie ich an der Stelle nicht nochmal erwähnt habe.
An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Modellen bedanken, welche mir das Vertrauen geschenkt haben, Ideen mit mir umgesetzt, sich für mich im Dreck gewälzt und auch bei den furchtbarsten Temperaturen durchgehalten haben. Egal ob es gefühlte 40 Grad in der Sonne waren oder bei eisigen Temperaturen in der Nacht. Danke Danke Danke. Ich freue mich auf ein fotoreiches Jahr 2019 und ich hoffe sehr, das ich, das ein oder andere Gesicht, erneut vor meiner Kamera haben werde.

Ein besonderer Dank geht an meinen Herzmann – Ich danke dir für deine Unterstützung, deine Geduld mit mir, deine Tipps und Ideen, wenn ich mal nicht mehr weiter wusste. Du bist mein größter Kritiker und mein bester Freund. Du nimmst mir die Angst wenn ich am zweifeln bin. Danke das es dich gibt und Danke das du an meiner Seite bist.  ♥